Der Verein Pro Lindenberg setzt sich für den Erhalt des gleichnamigen Berges ein. Auf dem höchsten Hügel des Mittellandes ist ein Windpark geplant. Anlässlich der ­Vereinsgründung klärten die ­Vorstandsmitglieder darüber auf, warum dieses Vorhaben aus ihrer Sicht verhindert werden sollte.
Am Samstag, 19. August, lud der neu gegründete Verein pro Lindenberg zu einer Informationsveranstaltung auf dem Schloss Horben. Der Hausherr und Gastgeber Nicola Bursinger empfing zusammen mit den Vorstandsmitgliedern um Vereinspräsident Heiri Knaus die Gäste aus ­Politik und Presse sowie die bislang 108 Vereinsmitglieder. Das Hauptziel des Vereins sei der Schutz des vielseitig genutzten Natur- und Naherholungsgebietes auf dem Lindenberg, sagt Knaus. «Wir möchten die Region Lindenberg fördern.» Eine Hürde für die Region sei die Kantonsgrenze. Schon vor über zwanzig Jahren bemängelte Knaus das Fehlen einer interkantonalen Busverbindung, beispielsweise von Hämikon LU nach Muri. Er bleibt zuversichtlich, dass solche Projekte in Zukunft den «Kantönligeist» überwinden.

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 22. August 2017