17. Herbstlauf in Muri mit rund 460 rangierten Läuferinnen und Läufern. Trotz schlechter Prognosen blieb der grosse Regen am samstäglichen Herbstlauf aus. So profitierten die Teilnehmenden von idealen Bedingungen. Die beiden Schnellsten über die 10-Kilometer-Distanz kommen aus Greifensee und Rotkreuz.

Die Siegerehrungen fanden auf Grund der Wetterprognosen in der Halle statt, wo auch die Festwirtschaft aufgebaut worden war. Kein Novum zwar, aber in den letzten Jahren ist das nicht allzu oft vorgekommen. Für gewöhnlich hat man eher mit hohen Temperaturen zu kämpfen. Dass mit 460 Rangierten trotzdem an die Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre angeknüpft werden konnte, kann die organisierende Läufervereinigung Freiamt positiv werten.
Spitzenduo setzte sich ab
Mit grossem Vorsprung kamen der schnellste Mann und die schnellste Frau in der Hauptkategorie ins Ziel. Bei den Männern setzte sich schon sehr bald ein Duo von der restlichen Konkurrenz ab. Jens-Michael Gossauer konnte Sium Zerhannes schliesslich abhängen. Gross war sein Vorsprung letztlich auch deshalb, weil der Afrikaner auf der kleinen Schlussrunde eine falsche Abzweigung nahm und umkehren musste. Trotz diesem Umweg behauptete dieser Rang 2 mühelos. «Es war sehr schön zu laufen», war Gossauer im Ziel zufrieden. Die Strecke empfand er ebenfalls als angenehm. «Es war relativ flach und immer schön flüssig.» Der 24-Jährige hat sich in dieser Saison den Halbmarathon zum Ziel gesetzt und wird in zwei Wochen an den Schweizer Meisterschaften starten. Die erstmalige Teilnahme am Herbstlauf in Muri war für ihn ein schnelles Training auf dem Weg dorthin. «Natürlich hatte ich schon etwas schwere Beine. Umso besser ist meine Leistung», urteilte er selber.

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 5. September 2017