Der Samichlaus empfing am vergangenen Wochenende mit seinen Helfern Gross und Klein zum Chlaushüsli. Ein Einblick in die Vorbereitungen, bevor er mit seinen Helfern in die Haushalte ziehen und die Familien im Dorf besuchen kann.

Zwischen Tannen und Fichten führt ein mit Lichtern geschmückter Pfad von der reformierten Kirche in den Maiholzwald in Muri. Der Samichlaus wartet mit seinen Helfern im Chlaushüsli. Die Helfer begrüssen alle, die den Weg durch den Wald gefunden haben. In der warmen Stube duftet es nach Lebkuchen. Jung und Alt sitzen bequem und flüstern bereits miteinander. Sie versuchen herauszufinden, was für eine Geschichte der Samichlaus dieses Mal erzählen wird. Ein Glöcklein läutet und der Samichlaus öffnet nach der Begrüssung endlich sein Buch. Die Kinder verstummen und lauschen mit grossen Ohren dem Abenteuer, das er mit seiner Eselin Leika erlebt hat.
Lebkuchen vom Bäckerchlaus
Nach der spannenden Geschichte stimmt der Samichlaus zum Lied «Was isch das für es Liechtli» an. Begeistert singen alle mit und versetzen den ganzen Raum in Adventsstimmung. «Ihr habt euch alle für euren Einsatz und das wunderschöne Singen ein Stück Samichlaus-Lebkuchen verdient», meint der Bäckerchlaus und belohnt jeden Gast beim Ausgang mit einem grossen Stück frisch gebackenen Lebkuchen.
Draussen vor dem Hüsli dürfen die Kinder den Schmutzli helfen, Ruten zu binden. Wer seine Muskelkraft zeigen will, hilft mit, Holz zu sägen, um das Lagerfeuer mit dem Teekessel anzufeuern. Die Eselin Leika zu streicheln, ist ein Highlight für viele Kinder. Wer nach all den Erlebnissen durstig geworden ist, holt sich neben dem Lagerfeuer bei der Teestation vom Schmutzli ein Tässchen wärmender Schmutzlitee.

Text und Bild Philippe Knecht

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 28. November 2017