Am Freitag und Samstag fand zum fünften Mal der nationale Clean-Up-Day statt. An über 450 Aktionen setzten sich Tausende von tatkräftigen Helferinnen und Helfern für eine saubere Schweiz ein. Auch 23 Murianer Schulkinder der Primar Badweiher packten mit an.

Am 8. und 9. September räumte die Schweiz auf: Ausgerüstet mit Warnwesten und Greifzangen befreiten tausende freiwillige Helferinnen und Helfer Strassen, Wiesen und Wälder von achtlos weggeworfenem Abfall. Mit dem nationalen Clean-Up-Day, der IG saubere Umwelt (IGSU), soll die Bevölkerung auf das Littering-Problem aufmerksam gemacht und dazu animiert werden, den Abfall korrekt zu entsorgen. «Es ist überwältigend zu sehen, wie das gemeinsame Aufräumen verbindet», so Nora Steimer, Geschäftsleiterin der IGSU. «Senioren und Kindergartenkinder haben miteinander Abfallsäcke gefüllt, Firmen nutzten den Anlass für einen Team-Event und auch Politiker von links bis rechts setzten sich zusammen gegen Littering ein.»
Für mehr Nachhaltigkeit
In diesem Jahr hat sich auch die Primarschulklasse 5b, Schulhaus Badweiher Muri, mit einer Aktion am Clean-Up-Day beteiligt. In sieben Gruppen aufgeteilt, mit einem Ortsplan, der die abzulaufende Strecke als Orientierungshilfe markierte, zogen die Kinder durchs Dorf. Sie sammelten den achtlos weggeworfenen Abfall von anderen. Im Vorfeld vertieften sie das Thema «Littering» in einer Unterrichtsstunde mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Huber. Auch Stufenleiter Michael Weder steht hinter dem Projekt. «Wir haben bewusst eine der höheren Klassen ausgewählt, da die Sicherheit der Kinder im Vordergrund steht», betonte er. Auf Anfrage von Cynthia Heule, Abteilung Bau und Planung Gemeinde Muri, habe man nach Möglichkeiten gesucht, den Clean-Up-Day umzusetzen. Katrin Huber sei spontan von der Idee begeistert gewesen und habe sich bereiterklärt, mit ihrer Klasse an dieser Aktion teilzunehmen.

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 12. September 2017