«ABC SRF 3»-Spiel in der Glasbox

Am Samstag wurde Andrea Gross ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Just einen Tag vor
ihrem Geburtstag erhielt sie die ­Nachricht, dass sie für das «ABC SRF 3»-Spiel in der Glasbox ­ausgelost worden war.
Die Merenschwanderin legte am vergangenen Samstag einen Traumlauf hin. Sie wusste auf jede der 22 Fragen, ohne zu zögern, eine korrekte Antwort und stellte damit einen neuen Rekord auf. Während der «Jeder Rappen zählt»-Woche sind die Kandidatinnen und Kandidaten des Morgenspiels jeweils live im Studio in der Glasbox auf dem Luzerner Europaplatz (und nicht wie sonst üblich per Telefon zugeschaltet). Ziel des «rhetorischen Ping-Pongs für Fortgeschrittene» ist es, zu einem vorgegebenen Anfangsbuchstaben in 45 Sekunden möglichst viele richtige Begriffe zu erraten. Mit 12 korrekten Antworten erhält man normalerweise einen Gutschein von 100 Franken sowie ein Gewinnerzertifikat. Während der Aktion «JRZ» hingegen sponsern die Ratenden ihre Antworten selber und tragen damit zur Aktion bei.
Andrea Gross lebt seit 23 Jahren in Merenschwand. Die 49-Jährige erzählt dem «Freiämter» im Telefoninterview, wie sie die 45 Sekunden im gläsernen Studio erlebt hat.

Weshalb haben Sie bei «ABC SRF 3» mitgemacht?
Andrea Gross: Ich bin ein grosser Fan dieses Spiels, rate immer mit und wollte schon immer mal in die Glasbox. Wir haben für «JRZ» auch schon Geld gesammelt. Einmal mit einer E-Bike-Aktion oder einem Panflötenkonzert meines Sohnes Jonas.

Als Kandidatin konnten Sie den Buchstaben aussuchen. Weshalb haben Sie ausgerechnet «J» gewählt?
Wegen der Vornamen unserer Söhne. Sie heissen Jan und Jonas.

Wie haben Sie sich vorbereitet?
Ich habe mir überlegt, welche Fragen kommen könnten, Monate, Tiere, Pflanzen und so weiter.

Haben Sie dazu den Duden gelesen?
Nein, ich habe mir einfach auf meinem Arbeitsweg beim Autofahren Gedanken dazu gemacht.

Wie haben Sie Ihren Auftritt erlebt?
Es war angenehm, schön warm und chillig. Die Moderatoren waren sehr nett, obwohl sie nach ihrer ersten Nacht in der Glasbox etwas müde wirkten. Das ist ja auch speziell, sieben Tage lang 24 Stunden auf Sendung zu sein.

Waren Sie nervös?
Im Vorfeld schon, aber in der Box dann nicht mehr.

Wie hoch war Ihr Einsatz?
Ich habe 10 Franken pro Antwort gespendet.

Gab es dafür einen Spezialpreis?
Ich erhielt das übliche goldene Gewinnerzertifikat und den Zettel mit den Fragen. Eine war durchgestrichen, alle anderen 22 konnte ich richtig beantworten.

Wie haben Sie sich danach gefühlt?
Ich war stolz auf meine Leistung und glücklich, dass ich dabei sein konnte.

Interview: Therry Landis,  Bild: Nina Loosli

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 19. Dezember