Im Kinderfussball sorgen ehrgeizige und aufgeregte Eltern immer wieder für Probleme. Solche Situationen kennt man auch beim FC Muri. Der
Schweizerische Fussballverband will dem nun entgegenwirken.
«Bei Kinderfussball, also im D- und E-Junioren-Bereich, ist das Resultat Nebensache, der Spass am Spiel ­stehe im Vordergrund», schreibt
der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf seiner Webseite. Oft seien die Eltern genau so engagiert wie die Kinder auf dem Platz. Manchmal bleibe es bei aufmunternden Zurufen, manchmal aber auch nicht. Bei lauten Wortgefechten und Beleidigungen sieht der SFV eine Schwelle überschritten. Deshalb wurde die Kampagne «Erlebnis vor Ergebnis – Fairplay am Spielfeldrand» ins Leben gerufen. «Ich finde es absolut richtig, dass der SFV hier handelt», sagt Christoph Waser, Juniorenobmann des FC Muri. Denn auch in Muri gab es schon Vorfälle solcher Art.

Text: Yannick Fischer

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 3. Oktober 2017