Die bauliche Gestaltung des ehemaligen Luwa-Areals in Muri nimmt Fahrt auf. Vergangenen Montag wurde der Grundstein gelegt für das künftige Quartier mit 197 Mietwohnungen, Verkaufs- und Gewerbeflächen, Kultur- und Verweilräumen sowie Gastronomie.

Zum Jahreswechsel 2019/2020 soll die ganze Überbauung genutzt werden können. «Das Projekt ist geradezu vorbildlich», hielt Beat Küng in seiner kurzen Ansprache zur Grundsteinlegung für die Gestaltung des ehemaligen Luwa-Areals fest. Der Ressortleiter Hochbau, Planung und Liegenschaften im Gemeinderat Muri sprach damit auf die optimale Nutzung einer Industriebrache und das verdichtete Bauen mit 197 Mietwohnungen, 3500 Quadratmetern Verkaufs- und Gewerbeflächen sowie Räumen für Kultur und Gastronomie an – und er zeigte sich voller Zuversicht, dass etwas Gutes entsteht. «Besonders glücklich sind wir auch darüber, dass es – nach harten Verhandlungen – auch gelungen ist, das weitere Bestehen der alten Industriehalle 5 zu erreichen, die nun wunderbar in die gesamte Überbauung integriert wird», merkte Küng zusätzlich an und fügte abschliessend hinzu: «Es ist überdies ein Vertrauensbeweis in unsere Zukunft, wenn in Muri derart investiert wird.»
Volumen von 100 Millionen Franken
Die gesamten Aufwendungen – die bisher zweitgrösste Bauinvestition der Allianz Suisse Immobilien AG – betragen rund 100 Millionen Franken, weshalb die Grundsteinlegung vom vergangenen Montag auch für CEO Martin Kaleja «ein ganz besonderer Anlass» war, wie er ausführte. «Für uns als Investorin war der Standort in Muri mit den kurzen Distanzen nach Aarau, Luzern, Zug und Zürich das ausschlaggebende Argument beim Investitionsentscheid. Darüber hinaus verfügt die Gemeinde über eine hohe Lebensqualität und ist attraktiv für Familien».

Text: Urs Kneubühl

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 29. September 2017