Adventsfenster öffnen sich nach und nach, heute Samstag gilt die Aufmerksamkeit in Muri der Nummer 9. Die Familie Tschumi an der Bachstrasse verbindet das Ereignis schon zum zweiten Mal mit einem Tag der offenen Tür.

Ich sött en Zange haa.» Silvia Tschumi schaut sich um. Sie kauert auf dem kalten Boden und formt aus Ästchen einer Weisstanne die Zahl 9. Es ist Samstagnachmittag, eine Woche, bevor das Adventsfenster der Familie Tschumi an der Bachstrasse 14 geöffnet werden wird. Die Aufgaben sind verteilt, Silvia und Sandro Tschumi und ihre beiden Söhne Simon (7) und Samuel (5) haben viel zu tun, sie werden mit verschiedensten Materialien und Stoffen die südseitige Hausfassade als Fenster gestalten. Mit der Zeit dringt aber die Kälte unter die Kleider, man beschliesst, jene Arbeiten, die drinnen fortgeführt werden können, in der Wärme zu erledigen.

Text und Bild: Thomas Kron

Mehr im «Freiämter» vom Samstag, 9. Dezember 2017