Die Freiämter Ringer haben den ersten Halbfinalkampf gegen ­Erzrivale Willisau jäh mit 14:21 verloren. Mit einer schwachen Aufstellung verscherzten die zu selbstsicheren Aargauer im Luzerner Hinterland ihre Finalchance. Der Rückkampf in Muri wird zur Herkulesaufgabe.
Mannschaftskämpfe im Ringen können nicht im Voraus gewonnen werden, aber verloren gehen. Diese Binsenwahrheit bekamen Trainer Adi Bucher und sein Helferstab beim Abwägen zu spüren. Willisau liess die halbe Mannschaft abhungern und trat mit einer überraschenden Aufstellung an. Freiamt wähnte sich zu sehr in Sicherheit und wählte eine Sicherheitsaufstellung. Diese hielt der Willisauer Offensive nicht stand. Die Gäste klammerten sich vor 1000 lautstarken Zuschauern in der BBZ-Halle an die Hoffnung, mit einer Topleistung auf der Matte den Schaden einzugrenzen. Doch mit einer Ausnahme gelang keine Überraschung.

Text und Foto: Wolfgang Rytz

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 21. November 2017