Seit dem 14. September ist Erich Probst nicht nur Gemeindeschreiber von Muri, sondern auch Präsident des Fussballclubs. Unter seiner Führung soll der Verein in erster Linie wieder schwarze Zahlen schreiben. Probst weiss, wie man einen Klub ­finanziell wieder auf die Beine bringt. Dasselbe hat er bereits beim FC Olten geschafft, der damals von der Nationalliga B bis in die 2. Liga durchgereicht wurde und faktisch insolvent war. Im Interview äussert er sich aber nicht nur zu finanziellen Fragen.

Seit kurzem sind Sie Präsident des FC Muri. Wieso haben Sie dieses Amt übernommen?
Erich Probst: Es hat mich einfach gereizt. Ich wohne ja vis-a-vis vom Fussballplatz. Am Cupfinaltag wurde ich das erste Mal darauf angesprochen, danach habe ich es mir überlegt. Es ist eine neue Herausforderung, die ich auch hinsichtlich meiner Pensionierung als Gemeindeschreiber (im März 2019, Red.) annehme. Ich rechne also mit einem längerfristigen Engagement.

Text/Foto: Philipp Indermühle

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 6. Oktober 2017