Annette Gerber ist Marktchefin mit Herz und Leidenschaft. Seit drei Jahren koordiniert sie das traditionelle Marktgeschehen in Muri. Sie sorgt dafür, dass Mai- und Martinimärt kompakt und attraktiv sind. Was es bedeutet, Verantwortung für rund 170 Stände und 2000 Besucher zu haben, zeigt der «Freiämter» auf.

Am 11.11. ist es in Muri wieder soweit: Es ist Martinimärt. Ein Tag, auf den sich viele freuen. Die bunten Stände, der Duft von Chnoblibrot und frischen Mandeln. Ein Erlebnis mit besonderer Atmosphäre. Doch bis alles an seinem Platz ist, braucht es viel Arbeit und Organisation. Die Verantwortung dafür liegt bei Annette Gerber. Vor drei Jahren wurde sie als Nachfolgerin von Patrizia Küng in die Marktkommission gewählt. In dessen Vorstand hat auch Gemeinderat Heinz Nater Einsitz. Besonders stolz ist Marktchefin Gerber auf die Homepage www.markt-muri.ch, die sie ins Leben gerufen hat.

Die Markttage sind lang für Annette Gerber. «Wenn Markt ist, bin ich von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends auf den Beinen», erklärt sie. Morgens treffen nach und nach die Verkäufer ein. Die Arbeit beginnt mit dem Platzieren der Stände und dem Regeln des Verkehrs. Schon am Donnerstag werden die Stände eingezeichnet, am Freitag wird die Chilbi aufgebaut. Am Vortrag des Marktes kontrolliert sie nochmals, ob der Regen keine Markierung weggewischt hat. «Es sind die vielen Kleinigkeiten, die ein reibungsloses Funktionieren ausmachen. Nur schon, dass kontrolliert werden muss, ob das WC aufgeschlossen ist», lacht die Marktchefin.

Text und Bilder von Susanne Schild

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 11.  November 2017