Neue Kreisel, Einspurstreifen, eine Strassenverbreiterung und ein Radweg – der Verkehr durch Muri verändert sich. Das Klosterdorf wächst und wächst. Und das in einem rasanten Tempo. Daraus ergeben sich Heraus­forderungen für die Gemeinde. Eine davon betrifft den zunehmenden Verkehr. Der «Freiämter» unterhielt sich mit dem Leiter Bau und Planung, Heinz Fischlin, über aktuelle und kommende Strassenbauprojekte.

Ein Spaziergang durch das Dorf zu machen, ohne einer Baustelle zu begegnen, ist nahezu unmöglich. Zahlreiche Baukräne sind vom Schiessstand der Pistolenschützen oder vom Murianer Rebberg aus zu sehen. Mehr Wohnungen bedeuten auch mehr Einwohner. Lebten per Ende des Jahres 2008 noch 6778 Menschen im Klosterdorf, waren es per 31. Dezember 2016 schon 7621.
Die 8000er-Grenze ist nicht mehr weit und dürfte schon bald erreicht werden. Denn während in anderen Regionen die Bautätigkeit rückläufig ist, befindet sich Muri noch weit davon entfernt. Das bestätigt Heinz Fischlin, Leiter Bau und Planung der Gemeinde: «So wie es im Moment aussieht, wird in der gleichen Intensität weitergebaut.» Muri sei auch für junge Leute interessant, das merke er immer wieder aus Gesprächen. «Aber auch wenn ich mit Handwerkern spreche, sagen mir viele, dass sie gut ausgelastet sind.»
Viele Überbauungen sind in Entstehung, andere existieren erst in den Grundzügen und sind noch gar nicht bekannt. Auch die umliegenden Gemeinden verzeichnen Bevölkerungszuwachs. Klar ist deshalb, dass an den Strassen gearbeitet werden muss, um dem zunehmenden Verkehr Herr zu werden. An dieser Stelle seien sechs Punkte in Muri erwähnt.

Text und Bild von Philipp Indermühle

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 11. November 2017