Sieg für Freiamt

Der Schwingklub Freiamt hat am Reinacher Homberg-Schwinget erstmals den Gesamtsieg im Amag-Cup sichergestellt. Dazu genügte eine solide Teamleistung ohne absoluten Spitzenplatz. Die Lenzburger, angeführt von Tagessieger Nick Alpiger, und die Aarauer waren stärker.
Selbst Yanick Klausner, der lieber um Kränze und Spitzenplätze schwingt, als sich um den Amag-Cup zu kümmern, gestand: «Heute war für uns die Jahreswertung und der Gesamtsieg im Vordergrund.» Nach dem souveränen Schlussgangsieg von Nick Alpiger über seinen Lenzburger Vereinskollegen Mario Thürig kam im Rechnungsbüro Hektik auf. Die Einzelrangliste lag vor, doch nervöse Freiämter fragten im Dutzend nach der Amag-Cup-Wertung. Weil die Berechnung einige Minuten dauerte, kam zur Schadenfreude der Aarauer Schwinger im Freiämter Lager Hektik auf. Wohl ahnten die Schwinger, dass sie den Vierpunktevorsprung beim letzten Aargauer Klubschwinget der Saison verwaltet hatten. Aber der komplizierte Modus sorgte für eine bange Weile.
Dann endlich streckte der Technische Leiter des Schwingklubs Freiamt, Josef Reichmuth, den Daumen in die Höhe. Die «jungen Wilden» 
sicherten sich erstmals den Amag-Cup-Gesamtsieg. Mit 229,50:228,75 Punkten schwangen zwar die Aarauer auf dem Homberg obenaus, doch Freiamt siegte in der Cup-Schlussrangliste 1366,00:1362,25.

Lesen Sie mehr im «Freiämter» vom 8. August 2017