Am 1. August 1997 hatte Thomas Suter seinen ersten Arbeitstag in Muri. Seitdem lebt der 52-Jährige im Klosterdorf. In eine Metropole wie London oder Tokio der Karriere wegen zu ziehen, stand für ihn nie zur Debatte. Der «Freiämter» führte anlässlich seines Dienstjubiläums ein Gespräch mit dem Bankfachmann.

Wollten Sie schon immer in einer Bank arbeiten?
Thomas Suter: Zahlen hatte ich schon als Kind lieber als Sprachen. Doch eine «erbliche» Vorbelastung gibt es bei mir nicht. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie, worauf ich sehr stolz bin.

Wie war Ihr beruflicher Werdegang?
Meine Ausbildung habe ich bei der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA, heute Credit Swiss) in Zürich absolviert, da ich in Wettswil im Säuliamt aufgewachsen bin. Danach arbeitete ich für die SKA in Aarau und Lausanne. In Romanel-sur-Lausanne war ich anschliessend einige Zeit für die Fahrradkomponentenfirma Shimano tätig. Für einen halbjährigen Sprachaufenthalt in England nahm ich mir eine berufliche Auszeit. Wieder zurück in der Schweiz führte mich mein Weg erneut in die Bankenwelt. Nach siebeneinhalb Jahren bei der Regionalbank in Affoltern am Albis bin ich schliesslich in Muri angekommen.

Lesen Sie mehr im «Freiämter» vom 3. August 2017