Zum neunzehnten Mal zeichnete der Kiwanisclub Lindenberg an der Matur- und Abschlussfeier der Kantonsschule Wohlen die beste Gesamtleistung der Maturprüfungen aus. Die diesjährige Prämierung ging an Patrick Bütler aus Auw.

159 Maturandinnen und Maturanden sowie 37 Absolventen der Fachmmittelschule FMS durften in der katholischen Pfarrkirche in Wohlen am vergangenen Samstag ihre Abschlusszeugnisse und Leistungsausweise in Empfang nehmen. Die Abteilung G4H hatte allerdings Anlass dazu, sich besonders zu freuen. Ihr Mitschüler, Patrick Bütler, hatte die Abschlussprüfungen mit Bestleistungen gemeistert und die Mittelschule mit einem Notenschnitt von 5,8 (und 23,5 Saldopunkten) abgeschlossen.Unter ihrem Motto «Serving the children of the world» unterstützt der Kiwanisclub Kinder und Jugendliche in deren Lebenssituationen und auf ihrem Ausbildungsweg. Die von Hugo Abt, Präsident der Fraktion Kiwanisclub Lindenberg, überreichte, seit 1999 durchgeführte Ehrung des besten Abschlusses ist mit eintausend Franken datiert.

Viel Herzblut investiert

Vor der Übergabe der Zeugnisse sprach Kathrin Hunziker, Leiterin Abteilung Berufsbildung und Mittelschulen des BKS, eine an Rektor Franz Widmer gewidmete Laudatio aus. Nach 34 Jahren, in denen er an der Kantonsschule sein Herzblut ins Geschehen einbrachte, davon siebzehn als Schulleiter, tritt er seine Pensionierung an. Des Weiteren wurden die Lehrpersonen Monique Meier, Charlotte Suhner und Hansjörg Künzler verabschiedet, welche sich nach langjähriger Berufstätigkeit in den Ruhestand begeben. Musikalisch untermalt wurden die Festlichkeiten von diversen Ensembles und dem Orchester der Kantonsschule und brachten so stilvolle Klänge in die Abschlusszeremonie der diesjährigen Viertklässler.

Zeit für Selfies

Nach dem Ende der Feier entleerte sich der Raum ins Freie, wo die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit nutzten, um Abschlussfotos zu schiessen, sich mit den Lehrpersonen und Familienangehörigen unterhielten und Pläne über die Sommerferien, erste Klassentreffen und die kommende Zeit schmiedeten. Für viele führt der Ausbildungsweg nun an eine universitäre Hochschule, andere begeben sich an eine Pädagogische Hochschule oder eine weitere fortführende Schule. So manch einer hat aber gänzlich andere Pläne und nimmt sich in einem Zwischenjahr Zeit, um die Rekrutenschule zu durchlaufen oder ein Praktikum zu absolvieren.

Die Kantonsschule ist eine erste Etappe auf dem Entwicklungsweg verschiedenster Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Träumen, Wünschen und Plänen. «Alles sei möglich und erlaubt, sogar das Unmögliche», meinte die Schriftstellerin Béatrice Renz in ihrer Maturansprache.