Nach dem Nationalfeiertag viel Arbeit

Der 1. August hat dem Werkdienst der Gemeinde Muri auch dieses Jahr einige Arbeit beschert. Unter anderem musste an der Bahnhofstrasse ein angezündeter Abfallbehälter ersetzt werden.
Wer nach dem Eindunkeln von den Höhen des Lindenbergs die 1. August-Aktivitäten mitverfolgte, konnte unschwer feststellen, dass die Murianer auch dieses Jahr nicht gespart hatten. Viele an privaten Feiern gezündete Raketenbatterien und Vulkane erhellten während rund zwei Stunden die Dorfteile. Dazu sorgten Knallfrösche, Megapfiffe und Kirschenkracher für die entsprechende akustische Begleitmusik.

Mehrere 110-Liter-Abfallsäcke gefüllt

Weniger feierlich zumute war es am Morgen danach den Mitarbeitern des Werkdienstes. Rund sechs Mannstunden seien aufgewendet worden, um einzusammeln, was an Bundesfeierabfall liegenblieb, sagte Herbert Küng, Leiter des Werkdienstes, auf Anfrage. Dazu kamen leere Bierdosen und PET-Flaschen, Bierflaschen blieben oft nur als Scherben zurück. Das Entsorgungsvolumen füllte nahezu sechs 110-Liter-Abfallsäcke.
Im Gleichschritt mit dem Wachstum der Konsumgesellschaft lässt offensichtlich auch die Disziplin nach, wenn es darum geht, den eigenen, im öffentlichen Raum erzeugten Dreck zu entfernen. Laut Herbert Küng fiel in allen Quartieren ein überdurchschnittlich hohes Abfallvolumen an. Besonders schlimm sah es im Bereich der Parkplätze entlang des Fussballstadions Brühl aus. Dort blieben vor allem ausgebrannte Vulkanhüllen und Kartonverpackungen von Raketenbatterien liegen.

Lesen Sie mehr im «Freiämter» vom 8. August 2017