Energiepreis Muri 2017 geht an zwei private Bauherrschaften
Das Muri Energie Forum und die Kommission Energie, Umwelt und Mobilität der Gemeinde Muri honorieren den zeitge­mässen Umgang mit Energie im Bereich Einsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Diesmal durften sich gleich zwei Parteien freuen.
Urs Kneubühl
«In der heutigen Zeit ist es schade, beim Bauen nicht die Eigenproduktion von Energie ins Auge zu fassen und gleichzeitig dem Einsparen von Energie ganz besondere Beachtung zu schenken», erläuterte Ruedi Halter. Annemarie und Ruedi Halter, die Bauherrschaft eines neuen Zweifamilienhauses an der Weyermühlestrasse 2b, gehören zu den diesjährigen Gewinnern des Murianer Energiepreises 2017. Den mit insgesamt 2000 Franken dotierten Preis, von Muri Energie Forum und der Gemeinde Muri heuer bereits zum sechsten Mal verliehen, teilen sich die beiden mit Gabi und Peter Anderhub in der Langenmatt 1260.
Die Preisvergabe an private Bauherrschaften, welche die Herausforderungen eines zeitgemässen Umgangs mit Energie im Bereich Einsparung und dem Einsatz erneuerbarer Energien massgebend umsetzen, sei exakt im Sinne des Gemeinderates sowie der Kommission Energie, Umwelt und Mobilität des Bezirkshauptortes, liess Milly Stöckli anlässlich der Preisübergabe 2017 verlauten. Die Vizegemeindepräsidentin und Mitglied der Energiepreis-Jury hielt dazu fest, dass man sich seinerzeit gegen das Label Energiestadt und für den eigenen Energiepreis entschieden habe. «Sicherlich würde Muri die Auflagen für das Label auch schaffen, aber wir wollten uns nicht auf die eigenen Schultern klopfen, sondern unsere Einwohner, die der Energiewende Rechnung tragen, belohnen. Deshalb haben wir bewusst auf den eigenen Energiepreis gesetzt.»

Text und Bild: Urs Kneubühl

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 3. November 2017